top of page

Anke Leinhaas

2026-11-11 AL

Mut zum Selbstausdruck

Preis

590,00 €

Dauer

5 Tage

Über den Kurs

Leinwand – Spachtelmassen, Schellack, Tusche und Pigmente

 

Wer bin ich in Farbe, Form, Geste und Spur?


Dieses Seminar lädt dazu ein, den eigenen Ausdruck sichtbar werden zu lassen – roh, ehrlich, intuitiv. Es geht um den Mut, die eigene Handschrift zu entdecken, Grenzen zu überschreiten und sich in der Tiefe selbst zu begegnen.


„Ich male, also bin ich.“ – frei nach Descartes


Mit vielfältigen Materialien wie selbst angerührten Spachtelmassen, kräftigen Pigmenten, fließenden Tuschen und dem archaisch wirkenden Schellack wird der Malgrund zum Erfahrungsraum. Die Leinwand wird zur Bühne für Impuls, Intuition und Emotion. Wir arbeiten in Schichten, Gegensätzen, Rhythmen: pastos und fließend, kontrolliert und wild, laut und still. Der Fokus liegt auf dem inneren Prozess – das Werk wird zur Spur.


Inhalte & Techniken:

  • Spachtelarbeiten mit Struktur und Widerstand

  • Experimentieren mit Pigmenten, Tuschen, Bindemitteln und Schellack

  • Ausdruck über Geste, Linie, Fläche, Kratzer, Riss

  • Schichtungen, Abtragungen, Übermalungen als Spiegel innerer Prozesse

  • Kombination von intuitivem Malen und gezielter Verdichtung


Am Ende des Seminars stehen Werke, die ehrlich und kraftvoll von dir erzählen – sichtbar gemachte Zustände, Emotionen, Gedankenfragmente. Der Weg dorthin ist geprägt von Neugier, Risiko und der Freude am Material.


Das Seminar ist für Künstler*innen geeignet, die Lust auf Intensität, Offenheit und echte Spuren haben und bereit sind, sich auf Material, Körper und Ausdruck einzulassen. Meditationen und Wahrnehmungsübungen sind ein freiwilliger Teil des Angebots.

Dozent/-in

Anke Leinhaas

Anke Leinhaas

Anke Leinhaas, geboren 1972 in Bad Neuenahr, lebt und arbeitet in der Nähe von Bonn. Neben ihrer Tätigkeit im wissenschaftlichen Umfeld beschäftigt sie sich seit ihrer Kindheit intensiv mit Malerei und besuchte Kurse bei verschiedenen Künstler*innen in unterschiedlichen Techniken.
Ausgehend von ihrer tiefen Verbundenheit mit der Natur widmet sie sich der künstlerischen Erforschung von „haptisch greifbaren Räumen im dreidimensionalen Bildgeschehen“. In diesem Kontext entdeckte sie die Prozessmalerei, mit der sie sich seit 2015 fokussiert auseinandersetzt. Der Besuch der Studienklasse Process Painting of Intuitive Power bei Gabriele Musebrink von 2018 bis 2020 vertiefte diesen künstlerischen Prozess. In den Jahren 2020 bis 2022 war sie in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin Gabriele Musebrink in der künstlerischen Lehre tätig und übernahm die eigenständige Leitung von Seminaren und Workshops. Seit 2023 arbeitet Anke Leinhaas als freie Dozentin an Kunstakademien im gesamten deutschsprachigen Raum. Ihre Arbeiten sind regelmäßig in Ausstellungen vertreten und wurden mehrfach international ausgezeichnet.

bottom of page